FK Hansa Wittstock 1919 e.V.    

4. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011

zurück


FK Hansa Wittstock - SV Eiche 05 Weisen 6:2

FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Benny Deutschmann, Oliver Drott, Peter Techen, Silvio Braun (Thomas Frenz), Oliver Gießel, Mathias Dannehl, Christian Bauch (Marc Bennarndt), Felix Strothenk (Jochen Meier), Christopher Haak, Hannes Holtmann
SV Eiche 05 Weisen: Wild, Muhß, Palmer, Kardel (Arich), Schulz, Schneider, Hoppe, Amling, Kühn, Jendretzke, Dieckhoff (Manske)
Tore: 1:0 Oliver Drott (26.); 1:1 Gordon Amling (31.); 2:1 Mathias Dannehl (52.); 3:1 Silvio Braun (54.); 4:1 Silvio Braun (56.); 5:1 Oliver Gießel (62.); 6:1 Oliver Gießel (76.); 6:2 Benjamin Schulz (77.)
Schiedsrichter: Sven Höhne (Brandenburg)

Eiche 05 Weisen reiste mit der Hoffnung zum FK Hansa Wittstock, um wie im Frühjahr für eine Überraschung zu sorgen. Das Vorhaben misslang jedoch. Die Eichen gingen in der Dossestadt mit 2:6 baden. Von Trainer Ronald Hohn zwar defensiv eingestellt, hatten die Eichen die erste Chance. Toni Schneider konnte aber frei vor dem Hansa-Keeper den Ball nicht einnetzen. Ein Rückschlag für Weisen in der 11. Minute als Kevin Kühn nach einem Foul verletzt vom Platz musste. Hansa kam danach besser ins Spiel. In der 26. Minute nutzte Braun eine Unachtsamkeit in der Weisener Abwehr und erzielte aus Nahdistanz das 1:0. Schon fünf Minuten später konnte Weisen ausgleichen. Gordon Amling schloss einen Konter erfolgreich ab. Eiches Hintermannschaft stand sicher und ließ den Wittstockern wenig Raum für Tormöglichkeiten. In der Offensive wurden immer wieder gefährliche Konter gesetzt. Die gute spielerische und kämpferische Leistung ließ die Eichen für die zweite Halbzeit hoffen. Ab der 50. Minute stellte dann aber die gesamte Weisener Mannschaft das Fußballspielen ein. Innerhalb von zehn Minute zog Wittstock durch Tore von Gießel, Haak, Dannehl und Braun auf 5:1 davon. In der 75. Minute besorgte Gießel sogar noch das 6:1. Das 6:2 eine Minute später durch Benjamin Schulz war nur Makulatur. (ule)

Die Wittstocker bezwangen am Sonnabend zwar Eiche Weisen klar mit 6:2, doch so richtig zufrieden sah Hansa-Coach Jörg Lutter nicht aus. Vielleicht ärgerte er sich über sich selbst. Schon nach 24 Minuten wurde er vom Schiedsrichter hinter die Barriere verwiesen, weil er sich über drei aus seiner Sicht falschen Entscheidungen des Schiris lautstark beschwerte und eine Wasserflasche wütend auf die Erde warf. Eher dürfte es aber an der Leistung seiner Elf gelegen haben. Hansa war zwar spielbestimmend, ließ sich aber in der ersten Halbzeit vom Gast einschläfern und offenbarte mehrfach katastrophale Abwehrfehler.Schon in der 5. Minute musste Hansa-Keeper Kevin Apitz gegen einen Weiser allein klären. Langsam kam Hansa auf Touren, so hatten Silvio Braun (12.) und Oliver Gießel (14.) erste Chancen. Weisen reagierte, ging härter zur Sache, nahm das Tempo aus der Partie. Es wurde zeitweise hektischer, wovon sich auch Coach Lutter anstecken ließ. Die Wittstocker zeigten nur selten ihre Spielkultur, so verpasste Braun (28.) knapp. Dann schloss Oliver Drott eine Einzelaktion mit dem 1:0 (29.). Die Fans hofften, dass diese Führung bei den Hanseaten die Fesseln löst, doch dem war nicht so. Bei einer schnellen Kombination stand Benjamin Deutschmann plötzlich allein in der Abwehr und Weisen gelang der Ausgleich (32.). Hansa verlor nun den Spielfaden, lediglich Felix Strothenk prüfte noch einmal den Gästekeeper. Kurz vor der Pause hatte Hansa Glück, das Weisen bei einem Konter gegen eine entblößte Heimabwehr nicht in Front ging.Nach dem Wechsel machte Wittstock in vier Minuten alles klar. Matthias Dannehl traf mit einem tollen Freistoß zum 2:1 (52.). Silvio Braun schloss Eingaben von Christian Bauch (54.) und Hannes Holtmann (56.) mit dem 3:1 und 4:1 ab. Wenig später kämpfte sich Gießel durch die Gästeabwehr und es hieß 5:1 (62.). Ein Debakel deutete sich für den Gast an. Doch Hansa ließ es wieder ruhiger angehen. Es gab Chancen (Bennarndt, Frenz, Gießel und Meier), doch nur Gießel traf zum 6:1 (76.). Ein weiterer Stellungsfehler der Abwehr bestrafte Weisen mit dem 6:2. Am Ende war es ein verdienter Heimerfolg der Wittstocker, gegen einen stärkeren Gegner hätte es aber auch böse ausgehen können. Zu einem erfolgeichen Fußballspiel gehört auch eine gut organisierte Abwehr, die war bei Hansa gegen Weisen nur selten zu sehen. (rom)

Brandenburger SC Süd 05 II - SV Rot-Weiß Gülitz 4:3

Brandenburger SC Süd 05 II: Mathias Siebert, Danny Bierstedt, Dennis Beyer, Tobias Nehls, Christian Aumann, Friedrich Kroop, Steffen Päch, Ali Berjawi, Dimitrios Mpontis Voutsis, Hassan Oumari, Kevin Unger
Kader: Tobias Beck, Sebastian Heitepriem, Markus Marx, Matthias Hintze, Sebastian Bonk
SV Rot-Weiß Gülitz: Mario Bock, Torben Wiede, Tony Hoppe, Denny Teske, Nico Krüger, Stephen Wiede (58. Dennis Meier), Martin Rogge (65. Stefan Berger), Patrick Gruel, Marcel Teske, Marvin Guthke, Andy Wolgast
Tore: 1:0 ; 1:1 Patrick Gruel (23.); 2:1 (30.); 3:1 (Handelfmeter); 3:2 Patrick Gruel (56.); 3:3 Marvin Guthke (61.); 4:3 (83.)
Schiedsrichter: Steffen Dannenberg (Falkensee)

Knappe Niederlage bei BSC Süd Reserve
Am 4. Spieltag ging es für die Fügner-Elf zum nächsten schweren Auswärtsspiel nach Brandenburg. Die Gülitzer wollten hier zeigen, dass der Auftritt in Lehnin eine Ausnahme war und sie auswärts kein Kanonenfutter in der neuen Liga sind.Das Spiel begann auch gleich mit vollem Tempo und so hatte Wolgast bereits in der 2. Minute eine gute Möglichkeit, welche er allerdings zum Unmut der Verantwortlichen vergab. In der Folgezeit nahmen die Gastgeber das Spiel mehr und mehr in die Hand und drückten die Prignitzer durch ihr Kombinationsspiel in deren Hälfte. Aufgrund der konzentrierten Abwehrleistung ergaben sich aber keine klaren Chancen aus dem Spiel heraus. So fiel das erste Tor folgerichtig aus einem fulminanten Distanzschuss aus 20m. Trotz dieses Rückstands probierten die Gülitzer sich immer wieder zu befreien und selbst gefährliche Situationen zu kreieren. In der 23. Minute stand Gruel in Folge einer Ecke völlig allein und drückte das Leder zum 1:1 in die Maschen. Die Gastgeber agierten nun wieder aggressiver und kamen nur 7 Minuten nach dem Ausgleich zur erneuten Führung. Nach einem Doppelpass am 16er bekam der Spieler vom BSC den Ball wieder und ließ Neuzugang Bock per Volleyschuss keine Abwehrmöglichkeit. Mit diesem Resultat wurden dann auch die Seiten gewechselt. Wie im ersten Durchgang hatten die Gülitzer auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts die große Möglichkeit zum Treffer zu kommen. Nach einem langen Ball war es Guthke, der den Ball per Kopf versenken wollte. Bei diesem Kopfstoß wurde er allerdings äußerst hart vom heraus eilenden Keeper der Gastgeber attackiert und so ging der Kopfball knapp neben das Gehäuse. Auch der Schiedsrichter zeigte statt des vermeintlichen Elfmeters auf den Punkt zum Abstoß. Quasi im Gegenzug entschied der Unparteiische dann aber zur Verwunderung aller auf Handelfmeter. Nach einem Rettungsversuch von Wiede sprang der Ball unglücklich an den Arm von Denny Teske. Den verhängten Strafstoß verwandelte der Havelstädter ohne Probleme zum 3:1. Auch dieser Gegentreffer brach den Willen der Fügner-Schützlinge nicht. Bereits in der 56. Minute zeigte die Einstellung den ersten Erfolg. Nach dem Rogge den Ball erobert und gleich auf Gruel weitergeleitet hatte, war dieser nicht mehr zu stoppen und verkürzte. Wiederum 5 Minuten später war es Guthke nach Anspiel von Gruel, der den Ball zum zwischenzeitlichen Ausgleich ins Netz beförderte. Nun waren die Gülitzer voll auf Siegeskurs und es ergaben sich einige viel versprechende Möglichkeiten, welche aber allesamt entweder durch Abseitsstellungen oder überhastetes Spiel vergeben wurden. Die Gastgeber probierten weiter die Ruhe zu bewahren und kontrolliert auf die Chance zur Entscheidung zu warten. Hatte Bock in der 75. Minute noch einen Schuss mit einem tollen Reflex über die Latte gelenkt, war auch er in der 83. Minute geschlagen. In der Schlussminute besaß Gülitz durch Wolgast zwar noch eine Möglichkeit, um zu einem Punkt zu kommen aber der Torjäger der Rot-Weißen vergab auch diese Chance.
Trotz dieser knappen Niederlage, welche man als sehr unglücklich ansehen muss, war das endlich die Leistung, um auch auswärts in der Landesklasse West zu punkten. Am kommenden Wochenende erwartet die Prignitzer-Elf die Reserve von Falkensee/Finkenkrug. (ToHo)


TSV Chemie Premnitz - Löwenberger SV 3:1

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Marian Krause, Sebastian Kaiser, Christian Freidank, Daniel Huxdorf, Michael Buddeweg, Sebastian Kremp (46. Robert Rades), Robert Steinhoff (72. Daniel Schönfeld), Guido Block, Michelle Schröder, Marcus Rummel
Löwenberger SV: Bastian Peschel (38. Benjamin Tomczyk), Markus Niemann, Hannes Krämer, Sebastian Naujoks, Jan Schmidt, Hendrik Ludwig (79. David Degener), Tobias Degener (38. Jörn Lindemann), Romano Rykowski, Alexander Schwarz, Robert Glass, Patrick Steinberg
Tore: 0:1 Sebastian Naujoks (28.); 1:1 Robert Rades (75.); 2:1 Guido Block (82.); 3:1 Robert Rades (Foulelfmeter, 89.)
Schiedsrichter: Gregor Friedrich (Potsdam)
Zuschauer: 55
Gelbe Karte: Robert Rades (84.) / Alexander Schwarz (31.), Robert Glass (2.) (31.), Jan Schmidt (3.) (42.), Benjamin Tomczyk (75.)
Rote Karte: Marcus Rummel (33.) / Patrick Steinberg (80.)
Premnitz bezwingt Löwenberg !

Eine Woche nach der knappen Niederlage beim Staffelfavoriten VfL Nauen empfing der TSV am 4. Spieltag der Landesklasse West mit dem Löwenberger SV eine völlig unbekannte Mannschaft in Premnitz. Es war das Duell der Vizemeister aus der Staffel West und der Staffel Nord der vergangenen Saison.Premnitz begann die Partie zunächst ordentlich. Gegen total defensiv eingestellte Löwenberger blieb den Premnitzern das Pech der Vorwoche treu. Schon in der Anfangsphase scheiterten zunächst Michelle Schröder und wenig später Michael Buddeweg am Pfosten. Mit laufender Spielzeit verloren die Platzherren dann mehr und mehr den Spielfaden. Es war einfach viel zu wenig Bewegung im Premnitzer Spiel um die auf Fehler wartenden Löwenberger in Bedrängnis zu bringen. So kamen die Gäste in der 22. und 24. min. zu ersten guten Gelegenheiten. Nach 27. min. dann der Führungstreffer für Löwenberg. Naujoks nahm mit klaren Foul Christian Freidank den Ball ab um ohne mühe zu vollenden.Nach einer undiskutablen Unberherrscheit von Marcus Rummel , er ließ sich vom Gegner provozieren und schubste diesen dann um, die mit einer Roten Karte geahndet wurde, schien die Partie den Platzherren völlig aus den Händen zu gleiten. Löwenberg das zuvor seinen Torwart verletzt ersetzten mussten, erkannten die Situation aber nicht und unternahmen nur selten den Versuch den berühmten Deckel drauf zu machen.Der Pausenpfiff kam für die Premnitzer zur rechten Zeit. Auch nach dem Seitenwechsel brauchte der TSV einige Anlaufzeit. Mit Robert Rades kam für Sebastian Kremp wieder eine zweite Spitze. Aber erst als mit Daniel Schönfeld für Robert Steihoff ins Spiel kam, war eine deutliche Belebung im Premnitzer Spiel zu spüren. Plötzlich kam man zu Chancen die zunächst noch vergeben wurden. Es dauerte bis zur 75. min. , dann war Rades zur Stelle und es hieß 1:1. In der Schlußphase brachen die Gäste zusehends auseinander. Nach einem Zweikampf verlor ein Löwenberger Akteur die Nerven und ließ sich zu einer Tätlichkeit gegen Marian Krause hinreisen. Auch er sah die Rote Karte. Premnitz gab sich mit dem Remis nicht zufrieden und setzte in den Schlußminuten entschlossen nach und wurde in der 82. min. mit dem Führungstreffer belohnt. Einen Freistoß aus knapp 20 Meter setzte Guido Block unhaltbar in den Winkel des Löwenberger Gehäuses. Damit aber nicht genug. Eine Minute vor Abpfiff der Partie verwandelte Rades einen Foulstrafstoß , Schönfeld wurde von den Beinen geholt, sicher zum 3:1 Endstand.Am kommenden Samstag reist der TSV zum Aufsteiger Fehrbellin. (Peter Kaiser)


SSV Einheit Perleberg - SV 90 Fehrbellin 2:4

Tore: 0:1 Enrico Pfefferle (25.); 0:2 Enrico Pfefferle (29.); 1:2 Holz (55.); 1:3 Henrik Müller (80.); 2:3 Bauersfeld (85.); 2:4 Henrik Müller (90+1.)
Schiedsrichter: Chris Krassowski (Meyenburg)

Der Aufsteiger aus der Rhinstadt hat es geschafft, in Perleberg erzielte er die ersten Landesklassentore und schaffte den ersten Sieg. Norbert Zarte vertrat dabei den verhinderten Trainer Holger Engler an der Seitenlinie. „Daran lag es aber nicht“, erklärte Zarte schmunzelnd. Diesmal habe sein Team das Glück gehabt, was in den anderen Partien gefehlt hat.Die Perleberger legten stark los, die Gästeabwehr geriet öfters in Bedrängnis. Doch mit zunehmender Spielzeit organisierte Oldie Jürgen Haase die Fehrbelliner Defensive immer besser. Die Gäste zeigten nun auch immer wieder gute Offensivaktionen. Nach einem tollen Pass von Markus Krahl brach Enrico Pfefferle den Torbahn, traf überlegt zum 0:1. Nur wenig später wurde Pfefferle von Jeffery Sterna in Szene gesetzt, er umspielte einen Perleberger und traf zum 0:2. Die Heimelf drängte, doch was aufs Tor kam, parierte Michael Schultz gut. Nach dem Wechsel kam Perleberg druckvoll aus der Kabine. Per Kopf erzielte Perleberg (51.) glücklich den Anschlusstreffer. „Doch wir behielten den Kopf oben“, freute sich Zarte. Perleberg hatte zwar mehr vom Spiel, doch beste Chancen wurden ausgelassen. Bei einem Konter zog dann Henrik Müller aus 40 Meter ab, der Ball schlug zum 1:3 (81.) ein. Zwar gelang Perleberg noch einmal der Anschluss, doch mit dem Schlusspfiff netzte Müller zum 2:4 ein. rom

FSV Germendorf - SG Eintracht Friesack (10.) 2:2 (1:0)

FSV Germendorf: Thomas Stanke, Maik Dittmar, Heiko Fromm, Christian Klimek
SG Eintracht Friesack: Stefan Thomas, Maximilian Scheibner, Sven Nolle, Felix Wohlgethan, Dennis Bernhardt (78. Roberto Meinecke), Sven Budig, Marc-Pierre Flohr, Andreas Kerger (71. Rainer Wörl), Matthias Meinecke, Sebastian Nehls (58. Nils Thiemann), Christof Müller
Tore: 1:0 Christian Schwarz (2.); 1:1 Matthias Meinecke (49.); 2:1 Manuel Weisbrich (50.); 2:2 Sven Nolle (54.)
Schiedsrichter: Tobias Collin (Templin)
Zuschauer: 100
Gelbe Karte: Thomas Stanke, Maik Dittmar, Heiko Fromm / -
Gelb/Rote Karte: Christian Klimek (68.) / -

Eintracht mit Unentschieden in Germendorf
Eigentlich hätte die Eintracht aus Friesack am Samstag auf Grund der besseren Chancen 3 Punkte aus Germendorf entführen müssen. Doch nach dem Schlusspfiff war man auf Friesack Seite zufrieden, eine kampfbetonte Partie am Ende nicht noch verloren zu haben.Im Vorfeld dieser Begegnung hatten beide Mannschaften wegen eines Dorffestes in unmittelbarer Umgebung der Germendorfer Sportanlage das Heimrecht getauscht. Somit fanden sich bei spätsommerlichem Wetter entsprechend viele Zuschauer zum Gastspiel der Eintracht beim Aufsteiger aus der Oberhavel ein.Die Gastgeber starteten wie die Feuerwehr in die Partie und führten nach der zweiten Chance mit 1:0. Bereits in der 2. Spielminute erzielte Christian Schwarz für seine Farben mit dem Kopf die 1:0-Führung gegen die völlig überrascht wirkenden Friesacker.Die Eintracht kam nur schlecht ins Spiel und zeigte anfangs, bei den von den Gastgebern favorisierten langen Bällen, einige eklatante Schwächen in der Defensive. Hier hatte man etwas Glück, dass die Gastgeber im Abschluss einfach nicht zwingend genug agierten.Obwohl die Fliederstädter fast 30 Minuten brauchten, um die richtige Einstellung zum Spiel zu finden, hatten sie im Sturm auch einige gute Szenen. So landete ein Kopfball von Felix Wohlgethan (4.) ebenso am Aluminium des Gastgebertores, wie der Freistoß von Marc Flohr in der 27. Spielminute. Die Germendorfer 1:0-Pausenführung rettete der sonst nicht immer sicher wirkende Kevin Haidel im Tor der Gastgeber, als er in der 36. Spielminute einen Schuss aus Nahdistanz von Matthias Meinecke abwehrte und fünf Minuten später einen Freistoß von Felix Wohlgethan sehenswert um den Pfosten lenkte.Doch nach dem Wiederanpfiff wurden die Friesacker Bemühungen dann belohnt. Nach einem öffnenden Pass von Sven Nolle, war es Felix Wohlgethan der sich in der 49. Spielminute auf der Außenbahn durchsetzte und auf den gut mitgelaufenen Matthias Meinecke passte. Allerdings währte die Friesacker Freude über den Ausgleich nicht lang. Nur eine Minute später landet ein langer Freistoß auf dem Kopf von Manuel Weißbrich und dann im Tor der Eintracht.Was dann folgte war die beste Phase der Eintracht, die in der 54. Spielminute nach einer Kopfballablage von Matthias Meinecke auf Sturmpartner Sven Nolle mit dem 2:2-Ausgleichstreffer antwortete. In dieser Phase des Spiels hätte Matthias Meinecke die Entscheidung herbeiführen müssen, doch dem Eintrachtkapitän fehlte es am notwendigen Zielwasser, als er mehrfach allein vor dem Gästetor auftauchend, den Ball neben das Gehäuse setzte.Nach der Ampelkarte gegen Christian Kliemek agierten die Gastgeber ab der 68. Spielminute zudem in Unterzahl, doch Friesack konnte daraus kein Kapital mehr schlagen.
Die Fliederstädter hatten letztlich sogar noch Glück, dass in der Nachspielzeit bei einer unübersichtlichen Situation unmittelbar vor dem Friesacker Tor, der Ball nicht den Weg über die Linie fand. So blieb es bei 2:2 Unentschieden mit dem beide Mannschaften wohl gut leben können.Die Eintracht aus Friesack blieb somit auch im 3. Spiel nacheinander ohne Niederlage. (mh)


Pritzwalker HFV 03 - SV Kloster Lehnin 2:0

Pritzwalker HFV 03: Marcus Boldt, Christopher Stolz
Tore: 1:0 Robert Vogt; 2:0 Norman Rohde
Schiedsrichter: Sebastian Werner (Rheinsberg)
Rote Karte: Christopher Stolz (53.) / -

„Es war ein ganz hartes Stück Arbeit“, waren sich die Pritzwalker Landesklasse-Fußballer am Sonnabendnachmittag nach dem 2:0 (0:0)-Erfolg über die Mannschaft vom SV Kloster Lehnin einig.Die Klosterbrüder, die gleich auf neun Akteure ihres Stammkaders verzichten mussten, versuchten über eine kompakte Abwehr zum Erfolg zu kommen. „Wir hatten unsere Chancen in der ersten Halbzeit“, erinnerte sich Lehnins Coach Andreas Wenger nach den 90 Spielminuten. Pritzwalks Trainer Jan Kistenmacher war mit dem Auftritt seiner Mannschaft besonders im ersten Abschnitt unzufrieden. „Wir haben unkonzentriert gespielt“, erinnerte er sich an den Spielverlauf und bestätigte damit Wengers Worte. Die Lehniner, die durch Stefan Schultze und Lars Simon immer wieder gefährlich vor das Pritzwalker Tor kamen, scheiterten im ersten Spielabschnitt immer wieder am guten Marcus Boldt im Tor. Boldt war es auch, der die Dömnitzstädter nach dem Seitenwechsel im Spiel hielt. „Er hat heute dafür gesorgt, dass nichts passiert ist“, lobte Kistenmacher seinen Keeper nach dem Abpfiff der Partie. Vor dem Seitenwechsel vergaben auch die Pritzwalker ihre guten Möglichkeiten leichtfertig. Dies sollte sich nach der Pause ändern. Nachdem Christopher Stolz mit der Roten Karte nach einer Notbremse vom Platz musste (55.), ahnten viele der Zuschauer Schlimmeres. Doch hinten hielt Boldt weiter die Null fest und vorn nutzten die Pritzwalker zum Ende der Begegnung dann doch noch ihre Möglichkeiten. Es bedurfte aber einer Energieleistung von Mannschaftskapitän Robert Vogt, der nach Zuspiel von Luis in den Strafraum eindrang und abzog. Vom Pfosten sprang der Ball ins Lehniner Tor und der Jubel kannte bei den Dömnitzstädtern keine Grenzen. Sekunden später brachte Tobias Haack einen Freistoß von der Mittellinie in den Lehniner Strafraum. Die Klosterbrüder beachteten Ronny Wölfel und Normen Rohde nicht. Wölfel nutzte dies, spielte Rohde uneigennützig frei und der schob zum verdienten 2:0-Endstand ein. Dieser Heimerfolg war für die Kistenmacher-Truppe das vierte verlustpunktfreie Spiel am Stück und bedeutete für sie die Verteidigung der Tabellenführung. (Von Mario Warminski)


SV Empor Schenkenberg - SV Falkensee/F. II 3:2

SV Falkensee-Finkenkrug II: Sascha Wehner
Tore: 0:1 Philipp-Morris Güttner (10.); 1:1 Robert Behn (55.); 2:1 Johannes Ohlis (83.); 3:1 Christian Poppe (90.); 3:2 Alexander Stach (90+2.)
Schiedsrichter: Carsten Schmidt (Rüdersdorf)
Rote Karte: - / Sascha Wehner (80.)

Die Landesklasse-Kicker des SV Falkensee-Finkenkrug II sind in der Landesklasse West nach vier Spieltagen immer noch ohne Punktgewinn. Am Sonnabend unterlagen sie bei der zuvor ebenfalls noch sieglosen Mannschaft von Empor Schenkenberg mit 2:3 (1:0).Dabei ging die „Zweite“ früh in Führung. Nach gutem Zusammenspiel mit Thomas Schult schob Morris Güttner den Ball nach zehn Minuten zum 1:0. In der Folge ließen sich die Falkenseer hinten reindrücken. Chancen erspielten sich die Schenkenberger aber lange Zeit nicht.Erst nach der Pause kamen die Gastgeber zum ersten Tor, das Robert Behn (55.) erzielte. „Ein Schenkenberger, der den Ball hereingegeben hat, stand vorher klar im Abseits“, sagte FF II-Torhüter Stefan Franke. Beim 1:2 von Johannes Ohlis (83.), der in den Winkel traf, war der Falkenseer Keeper machtlos. Da spielte FF II in Unterzahl, weil Sascha Wehner (80.) wegen groben Foulspiels glatt Rot gesehen hatte. In der 90. Minute fiel das 1:3 durch Christian Poppe. Alexander Stach sorgte in der Nachspielzeit noch für eine Resultatsverbesserung. (stf)


FSV Veritas Wittenberge/B. - VfL Nauen 0:3

FSV Veritas Wittenberge/Breese: Martin Marx, Martin Gehrke, Jens Bartkowiak, Steffen Stolz, Carlo Czarnofski, Benjamin Kampehl, Christian Münster (46. Sebastian Gückel), Robin Haase, Sebastian Fechner (76. Tobias Bandke), Jens Barsewitz, Norman Hurlbrink
Kader: David Wahlstedt, Gordon Siodla-Bober, Markus Bolzmann, Karsten Wenschauer
VfL Nauen: Daniel Rademacher, Dennis Schmidt, Peter Schäfer, Martin Kelm, Sebastian Buge, Jan Schönnebeck, Mathias Krone, Malte Seegebarth, Kevin Oellermann, Lars Halt (82. Christian Waack), Marvin Zeller
Kader: Rene Oschmann
Tore: 0:1 Kevin Oellermann (48.); 0:2 Lars Halt (78.); 0:3 Jan Schönnebeck (86.)
Schiedsrichter: Thomas Ulbricht (Pritzwalk)
Zuschauer: 130
Gelbe Karte: Carlo Czarnofski (42.) / Dennis Schmidt (26.)

Eine verdiente 0:3 (0:0)-Heimniederlage mussten die Kicker vom FSV Veritas Wittenberge-Breese am Sonnabend vor 130 Zuschauern im Thälmann-Stadion gegen den VfL Nauen hinnehmen. Während sich die Gäste mit dem Erfolg fest in der Spitzengruppe der Landesklasse West etablieren, versank Veritas in der Grauzone der Tabelle.
Stocksauer war Christian Krause nach der Partie. Vor allem die Szene in der 47. Minute trieb dem Veritas-Trainer die Zornesröte ins Gesicht. Nach einem der wenigen gelungenen Spielzüge über Steffen Stolz und Norman Hurlbrink setzte sich Sebastian Fechner auf der linken Seite durch. Christian Münster brachte es aber fertig, den Ball nach feinem Zuspiel seines Sturmkollegen freistehend aus wenigen Meter neben das Nauener Tor zu setzen. "Den muss er machen", ereiferte sich Krause. "Danach hätte Nauen aufmachen müssen, wir hätten mehr Platz zum kontern gehabt. Wer weiß wie das Spiel dann gelaufen wäre", ärgerte sich Krause. Das Endergebnis nur an der Abschlussschwäche des jungen Veritas-Angreifers auszumachen wäre allerdings zu einfach. Kaum ein Akteur der Heimelf erreichte am Sonnabend seine Normalform. Viel zu oft verzettelten sich die Spieler des FSV in Einzelaktionen, war ein geordneter Spielaufbau selten zu erkennen. Sah Christian Krause genauso: "Wir haben zwar den Ball in den eigenen Reihen gut gehalten, die finalen Pässe kamen aber nicht an." Kurz nach der verpassten Gelegenheit durch Münster schlugen die Gäste zu: Das Mittelfeld schnell überbrückend ließ Oellermann Veritas-Keeper Marx beim 0:1 (48.) keine Chance. Wie schon in der torlosen ersten Halbzeit, in der lediglich ein Kopfball der Gäste ans Aluminium als echte Chance zu verzeichnen war, blieben die Gastgeber optisch überlegen, verloren aber im durchaus vorhandenen Bemühen um den Ausgleich zunehmend die Ordnung. Mit dem Vorsprung im Rücken verlegte sich der in der Deckung stabil stehende VfL auf Konterangriffe und blieb so gegen die sich mehr und mehr lockernde Veritas-Abwehr stets gefährlich. In der 78. Minute nahm sich Lars Halt ein Herz und drosch den Ball aus gut 30 Metern zum 0:2 in den Winkel. Kurz darauf verpasste der eingewechselte Tobias Bandke im Anschluss an einen Eckball den Anschlusstreffer. Als Christian Krause seinen Spielern zurief, doch endlich mal auf das Tor zu schießen, schienen dies nur die Gäste verstanden zu haben. Jan Schönnebeck traf vier Minuten vor dem Schlusspfiff zum 0:3-Endstand. (Torsten Gottschalk)

„Die Mannschaft ist derzeit gut drauf. Durch unsere Neuzugänge sind wir jetzt in der Breite besser aufgestellt und können es auch mal verkraften, wenn mehrere Spieler ausfallen. Und wir ernten jetzt den Lohn für unsere gute Arbeit in der Vorbereitung“, sagte Trainer Wladimir Siverin von den Landesklasse-Kickern des VfL Nauen nach dem 3:0 (0:0)-Auswärtssieg seiner Mannschaft am Sonnabend bei Veritas Wittenberge/Breese. Für die Nauener war es im vierten Spiel der vierte Sieg. In der Tabelle liegen die VfL-Kicker damit an zweiter Stelle hinter dem ebenfalls noch verlustpunktfreien Team des Pritzwalker FHV.In Wittenberge lieferten die Nauener in den ersten 25 Minuten eine starke Leistung ab. Sie beherrschten den Gegner, hatten aber etwas Pech bei einem Kopfball von Mathias Krone ans Aluminium (10.) nach einem Eckball. Dann verloren die Gäste aber den Faden und machten die Wittenberger unnötig stark. In Bedrängnis gerieten die Nauener aber nicht.Nach dem Wechsel knüpfte die VfL-Elf dann wieder an die starke Phase an. Nach Vorarbeit von Lars Halt gelang Kevin Oellermann (48.) das 1:0. Als Lars Halt (78.) mit einem 40-Meter-Knaller das 2:0 erzielte, war die Partie gelaufen. Wittenberge gab sich nun auch sichtbar auf. VfL-Kapitän Jan Schönnebeck sorgte in der 86. Minute für den 3:0-Endstand. „Nutzen wir unsere Chancen richtig, hätte es noch höher ausgehen können. Aber so war das schon okay“, sagte Siverin. (ae)